Good deed: Müllsammeln – Drei im Sonnenschein

Wieder einmal zu dritt, leider keiner mehr, waren wir heute am Rheinufer an den altbekannten Stellen unterwegs. Mittlerweile grünt und blüht es überall, da kann man schnell den Eindruck bekommen, dass es so schlimm mit dem Müll doch gar nicht ist. Leider wird dieser von dem hohen Gras, was auf den Rheinwiesen mittlerweile sprießt, größtenteils verdeckt.

Mit reichlich Sonnenschein und jeder Menge Publikum, darunter auch zwei spontane Helfer, grasen wir zwei Stunden lang das Ufer und den Rheinstrand ab. Ob wir Proben aus dem Boden entnehmen, werden wir gefragt. Lustig.

Wir diskutieren, warum sich nicht mehr Leute an den Aufräum-Aktionen beteiligen. 3 von 118 Facebook-Mitgliedern, die die Gruppe mittlerweile zählt. Das geht doch noch besser, oder?

In der Facebook-Gruppe wird gefragt, warum die Müllsammel-Aktion denn immer an einem Sonntag stattfinden müsse. Unter der Woche nachmittags wäre auch mal ganz schön. Stimmt, sogar richtig toll wäre das! Warum dann nicht einfach mal einen Aufruf starten, ein paar Freunde oder Kollegen zusammentrommeln? Das ganze wird ja privat organisiert und ist freiwillig, da gibt es also kein Muss, sondern derjenige, der den Aufruf startet, hat natürlich das recht, Ort, Datum und Uhrzeit zu bestimmen. Eigentlich nicht so kompliziert, oder?

Je wärmer die Temperaturen, desto anstrengender das Bücken, Aufsammeln und Müllsacktragen. Deshalb beenden wir die Aktion nach „nur“ 2 Stunden. Einen Unterschied macht es trotzdem, drei Säcke sind voll geworden.

Fazit von heute: für die nächsten Male müssen dringend Müllzangen her!

 

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